Ab 1.1.2011 können Installateure und Endkunden kostenfrei ausgediente Module an der IBC SOLAR Sammelstelle in Unterneuses abgeben. Die Module werden anschließend bei einem Recyclingpartner in ihre Bestandteile zerlegt und wieder aufbereitet.
Standort Sammelstelle:
IBC SOLAR stellt drei Container (2 für kristalline Module, 1 für Dünnschichtmodule) an folgendem Standort auf:
IBC SOLAR AG
Niederauerstraße 5
96250 Unterneuses
Telefon 09573 – 9224 888
Fax: 09573 – 9224 98888
pvcycle@ibc-solar.de
Eine Mengenbegrenzung besteht nicht. Bitte melden Sie aber größere Mengen an Modulen (mehr als 10 Module pro Lieferung) vorab telefonisch an.
Abholung von größeren Modulmengen: Wer mehr als 30 Module bzw. Module mit einer Gesamtleistung von mehr als 6 kWp abzugeben hat, kann diese direkt von PV CYCLE abholen lassen. Schicken Sie dazu bitte eine E-Mail mit Ihrer Anfrage an operations@pvcycle.org
Öffnungszeiten:
Mo - Do: 8:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr
Fr: 8:00 – 12:00 Uhr
Anlieferung:
Die ausgemusterten Module sollten mechanisch möglichst intakt (soweit möglich kein Glasbruch) angeliefert werden. Eine Verpackung der Module ist nicht notwendig. Bitte beachten Sie, dass an den Sammelstellen nur Module angenommen werden. Wechselrichter, Halterungen etc. können nicht abgegeben werden.
Info zum KfW-Förderprogramm Erneuerbare Energien:
IBC SOLAR erfüllt mit seiner Vollmitgliedschaft bei PV CYCLE die Vorgaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese verlangt seit 1.10. 2010 im Rahmen ihres KfW-Programms Erneuerbare Energien bei der Finanzierung von Photovoltaikanlagen einen Nachweis darüber, dass die „unbedingte, kostenfreie Rücknahme und ordnungsgemäße Entsorgung“ der Module mit dem Anlagen- oder Modulhersteller vereinbart wurde. Die Bestätigung sowie die entsprechende Anlage zum Kreditantrag für PV-Dachanlagen finden Sie
hier.
Kann ich nur Module von IBC SOLAR abgeben?
Alle Module, die bis zum 31. 12. 2009 produziert wurden, können an der Sammelstelle abgegeben werden – unabhängig, ob es sich dabei um IBC SOLAR Module oder um Module anderer Hersteller handelt. Produkte, die nach dem Stichtag hergestellt wurden, werden an allen PV CYCLE-Sammelstellen nur dann angenommen, wenn der Hersteller Mitglied von PV CYCLE ist. Eine Übersicht über alle Mitgliedsunternehmen finden Sie
hier .
Gibt es weitere Sammelstellen in Deutschland?
PV CYCLE baut derzeit sowohl in Deutschland als auch europaweit Sammelstellen auf, bei denen Endkunden und Installateure beschädigte Module kostenfrei abgeben können. Auf der
Website von PV CYCLE können Sie über die Angabe des Ortes nach den nächstgelegenen Sammelstellen suchen.
Weitere Infos zu PV CYCLE finden Sie im Internet unter
www.pvcycle.org
Antrag ( 0)800
Entgeltfreie Mehrwertdienste
Auf dieser Website können Sie Ihren Antrag auf Zuteilung einer Entgeltfreien Mehrwertdienste-Rufnummer stellen. Dazu stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
Die Online Antragstellung
Zur online Antragstellung klicken Sie in der Navigationsleiste auf Online Antrag stellen und folgen Sie den Anweisungen. Nachdem Sie Ihre Daten eingegeben und elektronisch zu uns gesendet haben, bekommen sie das ausgefüllte Antragsformular ebenfalls elektronisch zur Anzeige in Ihren Browser zugeschickt. Damit Ihr Browser dieses Formular anzeigen kann, benötigen Sie das PDF-Plugin von Adobe oder den Adobe Acrobat
Information für ausländische Antragsteller:
Beachten Sie bitte, dass wir von einem Antragsteller ohne gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in Deutschland grundsätzlich die Benennung eines Empfangsbevollmächtigten in Deutschland verlangen können, an den wir mit Wirkung für und gegen ihn wirksam zustellen können!
Die Bundesnetzagentur hält die massive Strompreiserhöhungswelle für ungerechtfertigt. Die Stromversorger versuchten, die Steigerung der Ökostrom-Umlage um 1,5 Cent pro Kilowattstunde an die Kunden weiterzureichen, heißt es einem Schreiben von Präsident Matthias Kurth an den Beirat der Netzagentur. "Das ist sachlich nicht gerechtfertigt", betonte Kurth.
Denn immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien wirke sich dämpfend auf die Großhandelspreise für Strom aus, "da sie sukzessive teure Kraftwerke aus dem Markt verdrängen". Es gebe dadurch insgesamt sogar einen Spielraum für Preissenkungen in einer Größenordnung von drei Cent pro Kilowattstunde. Auch Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte zuletzt im Bundestag die massiven Erhöhungen mit der einseitigen Begründung einer steigenden Ökostrom-Umlage kritisiert.
Kurth rief die Verbraucher erneut dazu auf, im Fall ungerechtfertigter Strompreiserhöhung den Anbieter zu wechseln. Es gebe auch nach der Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energien große Unterschiede bei den Stromanbietern. "Ich denke, einige Anbieter missbrauchen auch dieses Argument der Erneuerbaren-Umlage, um ungerechtfertigte Preiserhöhungen zu machen", sagte Kurth. Andere ließen die Preise konstant oder gäben Beschaffungsvorteile an die Kunden weiter. Es sei Aufgabe des Verbrauchers, sich hier zu informieren. "Jeder kann mit einfachen Mitteln heute seinen Stromanbieter wechseln und dadurch auch die Strompreiserhöhung vermeiden", sagte Kurth und verwies auf Verbraucherportale im Internet.
Nach Angaben des Internetvergleichsportals Verivox sind die Einkaufspreise für Strom in den vergangenen zwei Jahren um rund 20 Prozent gesunken. Doch dieser Preisrutsch sei bei den Verbrauchern niemals angekommen, teilte Verivox mit. Das Portal bezog sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamtes zum Erzeugerpreisindex Strom. Im gleichen Zeitraum seien dagegen die Verbraucherpreise um acht Prozent gestiegen. "Die durchschnittlichen Strompreise für private Verbraucher steigen jedes Jahr, auch wenn die Großhandelspreise sinken", erklärte der Energieexperte des Portals, Peter Reese.
Jeder zweite Haushalt muss im kommenden Jahr für den Stromverbrauch tiefer in die Tasche greifen. Die Unternehmen machen indes die erhöhte Umlage für erneuerbare Energien (EEG) für die Preisaufschläge verantwortlich. Bislang hat mehr als jeder dritte der rund 900 Versorger angekündigt, seine Tarife zum 1. Januar anzuheben. Durch mehr Energie aus Wind-, Solar- oder Biogasanlagen steigt die im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegte Umlage 2011 von 2,05 Cent auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde. Diese zahlen alle Verbraucher über den Strompreis.
Die starke Umlagenerhöhung für 2011 hänge auch damit zusammen, dass die Umlage für das Vorjahr 2010 zu niedrig angesetzt worden sei, so Kurth. Es wurde also mehr Ökostrom produziert, als erwartet worden war. Der Strom erhält Vergütungen über den Marktpreisen. Bis 2020 könnte sich der Anteil an der Stromerzeugung auf knapp 40 Prozent fast verdoppeln. Die Fördersumme klettert wegen des Zubaus im Ökoenergie-Bereich von 12,7 Mrd. Euro in diesem Jahr Prognosen zufolge auf 17,1 Mrd. Euro 2011. Davon würden allein acht Mrd. Euro auf Solaranlagen entfallen. dpa

