Erneuerbare Energien

Strom erzeugen und selbst Verbrauchen

die klevere Lösung...

 

 
Photovoltaik Vergütungen bis 2011

Solarsysteme zur Stromerzeugung- so genannte Photovoltaik- Solarsysteme- sind seit einiger Zeit in aller Munde. Bedingt durch die  Förderung aus verschiedenen Quellen rechnen sich die Investitionskosten in diese sonnige Alternativenergie. Mit Photovoltaik schaffen wir ein Höchstmaß an ökologischem Lebensgefühl und Unabhängigkeit.

 

Photovoltaik bezeichnet grundlegend die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie durch Solarzellen. Die Solarzelle produziert bei Lichteinstrahlung elektrische Energie. Sie können den erzeugten Strom wahlweise komplett in das öffentliche Stromnetz einspeisen und erhalten hierfür eine Einspeisevergütung, die durch das Erneuerbare- Energien- Gesetz (EEG) für die nächsten 20 Jahre festgeschrieben ist. Die Einspeisung geschieht mit Hilfe eines weiteren Stromzählers, der im Allgemeinen neben Ihrem bisher vorhandenem Zähler montiert wird. Dieser neue Zähler zählt den von der Solaranlage erzeugten Strom, von dort wird es anschließend in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Sie können den erzeugten Strom aber auch selbst verbrauchen (Eigenverbrauch) und sparen dadurch steigende Energiekosten ein.

 

Photovoltaik - Dachflächenvergütung

 

Jahr der Inbetriebnahme  bis 30 kW in ct/kWh  über 30 kW in ct/kWh  ab 100 kW in ct/kWh 
2007  49,21  46,82  46,30 
2008  46,75  44,48  43,99 
2009  43,01  40,92  40,47 
2010  39,14  37,23  35,23 
2010 Sonderkürzung ab 01.07  34,05 32,39 30,65
2010 Sonderkürzung ab 01.10  33,03 31,42 29,73
2011 28,74 27,33 25,86

 

Photovoltaik Eigenverbrauchsvergütung

 

Inbetriebnahme   bis 30KWp  30KWp - 100KWp  100KWp - 500KWp  
ab 01.10.2010  16,65 bis einem Anteil von 30% von der Stromerzeugung über einem Verbrauchsanteil von 30% erhöht sich die Satz auf 21,03ct/KWh   15,04 bis einem Anteil von 30% von der Stromerzeugung über einem Verbrauchsanteil von 30% erhöht sich die Satz auf 19,42ct/KWh   13,35 bis einem Anteil von 30% von der Stromerzeugung über einem Verbrauchsanteil von 30% erhöht sich die Satz auf 17,73ct/KWh  

 ab 01.01.2011

 

12,36 ct/kWh bis 30 % und

16,74 ct/kWh ab 30 % Eigenverbrauchsanteil

10,95 ct/kWh bis 30 % und

15,33 ct/kWh ab 30 % Eigenverbrauchsanteil

 9,48 ct/kWh bis 30 % und

13,86 ct/kWh ab 30 % Eigenverbrauch

 

 

 

Häufige Voruteile und Fakten zur Photovoltaik
  •       Vorurteil 1: Solaranlagen seien technisch unzuverlässig

Herteller bieten bereits Garantiezeiten von 25 Jahren an. Eine der wesentlichen Eigenschaften von PV- Anlagen ist, dass die Stromerzeugung ohne bewegliche Teile und damit ohne  Verschleiß realisiert wird. Es verbleiben hauptsächlich die Einflüsse von Solarstrahlung und Witterung, gegen die Photovoltaikanlagen effektiv geschützt werden können. Ihre technische Zuverlässigkeit wird vielfach demonstriert und als hoch eingeordnet.

 

 

  •     Vorurteil 2: Solarstrom sei für die Energieversorgung wertlos, da er nur anfalle, wenn die Sonne scheint

Solaranlagen liefern Strom auch bei bedecktem Himmel. Gerade tagsüber besteht im Stromnetz hoher Bedarf, sodass Solarstrom, der ins Stromnetz eingespeist wird, zur Deckung der Lastspitzen beiträgt.


  •     Vorurteil 3: Solaranlagen erzeugten Elektrosmog

Solarzellen erzeugen Gleichstrom und senden somit keine elektromagnetischen Wellen aus.


  •     Vorurteil 4: Ein vollständiges Recycling bei Solaranlagen sei nicht möglich

PV- Anlagen können bei entsprechender Herstellungstechnik vollständig wiederverwertet werden. Um noch weitergehende Verbesserungen der Ökobilanz von Solarmodulen zu erreichen, werden entsprechende Recyclingprozesse entwickelt. Glas und Silizium lassen sich einfach wiederverwerten. BP Solar erprobt bereits mit guten Ergebnissen die Wiederverwertung von Solarzellen aus Modulen, indem das Ethylenvenylacetat chemisch gelöst wird. Neben der Energieeinsparung können auch deutliche Kostenreduzierungen durch Wiederverwertung der Solarzellen erreicht werden. Zukünftig werden Solarmodule so konstruiert, dass ein vollständiges Recycling möglich ist. Demgegenüber können fossile und nukleare Kraftwerke niemals eine positive Energie- oder Stoffbilanz erreichen: Sie benötigen nicht nur für Herstellung und Abriss Energie und Rohstoffe, sondern sind auch während des Betriebes auf endliche Primärenergieträger angewiesen, die sie z. T. in Strom, zum größten Teil aber in Abwärme, Abgase, Asche und andere Reststoffe umwandeln.

 

 

  • Vorurteil 5: Kernenergie löse das CO2 Problem besser

Weltweit müssten Tausende von zusätzlichen Atomkraftwerken gebaut werden, mit dem immer noch ungelöstem Problem der Endlagerung und nötigem Aufbau von Infrastruktur. Auch die für die Kernenergie benötigten Uranerze sind nicht im unbegrenzten Umfang auf der Erde verfügbar.

 

 

  • Vorurteil 6: Energiesparen sei zur CO2- Verringerung weitaus sinnvoller

Mit Energiesparen kann nur ein kleiner Teil der insgesamt nötigen CO2- Verringerung erreicht werden. Energiesparen ist zwar zweckmäßig und notwendig, löst aber nicht das Problem des global wachsenden Energiebedarfs, vor allem in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern; je schneller die Markteinführung der Solarenergie in Europa gelingt, desto eher ist diese Technologie exportfähig und desto weniger fossile Kraftwerke werden noch gebraucht.